Stadtbäume für Berlin
edenspiekermann, Berlin (im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt)

Die Kampagne wurde bereits im Herbst 2012 von der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt initiiert. Sie läuft seitdem fast unverändert weiter. Ein Beweis dafür, dass auch Kampagnen mit einem vergleichsweise kleinen Budget nachhaltig wirken können. Vorausgesetzt, sie kommunizieren authentisch.
Zielsetzung: Spenden zu generieren für die Nachpflanzung von rund 10.000 gefällten Berliner Stadtbäumen, die aufgrund der knappen Finanzmittel in den vergangenen Jahren nicht nachgepflanzt werden konnten.
Das Prinzip: 50 Prozent der Kosten werden über Spenden generiert, 50 Prozent gibt der Senat pro Baum dazu. Pro Baum beträgt die Einzel- oder Sammelspende 500 Euro.
Die Anforderungen: Die Kampagne sollte auf sympathische Weise die Berlinerinnen und Berliner (Einzelpersonen, Gruppen und Unternehmen) ansprechen, ohne aufdringlich zu wirken. Außerdem sollte sie auf den ersten Blick nachvollziehbare, schlüssige Argumente für eine Spende kommunizieren.
Der Ansatz: Die Headlines ebenso wie die grafische Umsetzung sind leicht verspielt und plakativ. Kernbestandteil des Konzepts war es vor allem in der Auftaktphase, den Wert deutlich herauszuarbeiten und zu erläutern, den Bäume für die Berlinerinnen und Berliner haben („100 x mehr Lebensqualität“, „10 x mehr Atemluft“ etc .) Zum Auftakt der Kampagne wurden – neben einer Internetpräsenz als zentraler Spendenplattform – Plakate, Flyer, Anzeigen, U-Bahn-Fensteraufkleber und Baumplaketten umgesetzt.
Die Kampagne wird regelmäßig saisonal aktiviert (aktuelle Pflanzphasen) – und setzt dabei vor allem auf eingängige U-Bahn-Werbung mit Humor („Da biste blatt“, „Blätta statt Lamätta“).